Connichi 2015 – Eine Zusammenfassung

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Die Connichi 2015 ist leider wieder vorbei- was bleibt sind aber zahlreiche Eindrücke!

Zuallererst wären da natürlich die vielen, sehr talentierten Cosplayer, die wir bestaunen durften. Es gab wieder eine breite Palette an unterschiedlichsten Charakteren zu bestaunen, wobei diesmal ein deutlicher Zuwachs an „Zeichentrick-Kindheitshelden“ auffiel. Asterix&Obelix, Feivel der Mauswanderer und Die Flintstones um nur einige aufzuzählen. Aber auch Anime, Manga, Filme und Comics kamen nicht zu kurz. Als Beispiel sei hier nur die neuerdings weibliche Thor im Zwist mit Loki genannt.

Sie wollte eigentlich zum Marvel-Treffen auf der Wiese am Samstag. Dieses fiel jedoch buchstäblich ins Wasser. Auch wenn es die letzten Jahre wirklich gutes Wetter zur Connichi gab, war es diesmal etwas durchwachsen. Der Laune der Besucher tat dies zum Glück keinen Abbruch. Allerdings führte es wohl dazu, dass einige Veranstaltungen sehr schnell bis auf den letzten Platz besetzt waren. Auch die Signierstunden waren sehr begehrt.

Zum Glück haben wir es bei Kazuya Sato und Chie Hanawa sowohl zum Konzert, als auch zur Signierstunde am Freitag geschafft!

Das Konzert war sehr stimmungsvoll. Beide sind für Ihre traditionellen Instrumente Tsugaru-Shamisen und Shinobue bekannt und ihren hervorragenden Umgang damit. Kazuya spielte vor allem selbstgeschriebene, gefühlvolle Musik, während Chie sowohl bekannte Klassiker als auch moderne, selbst interpretierte Elemente in Ihren Auftritt mischte.

Anfangs wechselten sie sich nach jedem Lied ab, während sie allerdings die meiste Zeit am Klavier begleitet wurden. Untermalt wurde das Ganze von malerischen Licht-Projektionen in den Saal. Das Ende spielten dann alle zusammen. Es war eine fröhliche und entspannte Atmosphäre auf der Bühne. Jeder wurde am Ende noch einmal einzeln von einem Kollegen vorgestellt und verabschiedet. Das Publikum war mitgerissen und forderte immer wieder ein weiteres Lied und gab immer längeren Beifall, so dass die Musiker Schwierigkeiten hatten, die Bühne zu verlassen! Sie waren sichtlich gerührt von so viel Begeisterung, was sie auch in der Signierstunde zeigten. Sie waren, wie auch nicht anders zu erwarten, sehr höflich und machten einzelnen Cosplayern sogar Komplimente zu ihren Kostümen. Das einzig nicht so angenehme, war die fehlende Organisation von grundlegenden Punkten im Ablauf. So war bis direkt vor der Signierstunde noch nicht klar, dass der Kauf von Alben eine Grundvoraussetzung für ein Autogramm oder ein Foto sein würde. Je Album ein Bild/Autogramm von der Person, die das Album herausgebracht hat. Und die Klavierspielerin tauchte in dieser Überlegung nicht einmal auf.

Ein weiteres Highlight war dann auch der Auftritt von Angela am Samstag.

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Der Saal war in sehr kurzer Zeit ausgefüllt. Zum Glück gab es auch viele Stehplätze vor der Bühne. Die meisten hatten aber trotzdem über eine Stunde angestanden, um sich die besten Plätze zu sichern. Zuvor gab es noch mehrfach die Möglichkeit sich mit Leuchtstäben einzudecken und Ohrenschutz zu bekommen. Besonders der Ohrenschutz war durchaus wichtig und sogar kostenlos. Die Leuchtstäbe musste man dagegen kaufen, aber ein wirklich großer Teil des Publikums hat das auch gerne getan. E war jedenfalls die ganze Zeit über ein bunt leuchtendes Lichtermeer zu bestaunen.

Die Band war von Anfang an sehr motiviert und versuchte mit jedem Song die Zuschauer mitzureißen. In Ihren weiß-glitzernden Kostümen und den Lichteffekten im Hintergrund, war es aber auch so schon eine tolle Show!

Zwischendurch wurden immer wieder kleine Pausen gemacht, in denen es nur darum ging, das Publikum auf den nächsten Song vorzubereiten- etwa mit Sprechchören, oder einer Übung für die richtigen Armbewegungen. Das schien auch allen großen Spaß zu machen! Die Resonanz war jedenfalls riesig.

Die Zeit verging dann auch wie im Flug, so dass bald schon das letzte Lied gespielt wurde. Das Publikum spendierte jedenfalls einen tosenden Applaus und so bleibt nur zu hoffen, dass wir Angela bald wieder begrüßen dürfen. 🙂

Auch das vielfältige Händler-Angebot sollte erwähnt werden. Sowohl Großhändler, als auch Zeichner waren in den Räumlichkeiten gut verteilt und besucht.

Am Samstag gab es dann noch ein kleines Senko Hanabi im Innenhof. Es wurden kostenlos Wunderkerzen verteilt und dann gemeinsam ein kleines Feuerwerk veranstaltet.

Zum Schluss noch ein paar Worte zum WCS-Vorentscheid am Sonntag:

Wie immer war der Saal eigentlich zu klein, um alle Interessierten fassen zu können- leider. Aber die, die es rein geschafft haben, durften sich über wundervolle Auftritte freuen!

Moderiert wurde vor allem von Big BOOOBs, die dieses Jahr für Deutschland angetreten sind. Cherie und MeNanA füllten unterhaltsam die Lücken zwischen den Auftritten mit kleinen Anekdoten von ihrer Japan-Reise.

Eines der absoluten Highlights waren für uns Maja und Willie. Auch wenn die beiden nicht gewonnen haben, so haben sie doch einen ganz besonders unterhaltsamen Auftritt hingelegt. Mit viel Humor, aber auch Wissen, wurde da über Tänze, dicke Bienen und tödliche Milben erzählt. Gefühlvolle Auftritte, wie der um eine Szene aus Inu Yasha durften natürlich auch nicht fehlen. Sehr dramatisch wurde es dann, als Madame Red von Grell ganz in düsterer Black Butler-Manier ermordet wurde. Am Ende gewann dann die Gruppe mit dem vielleicht unheimlichsten und actionreichsten Auftritt: CupCat mit Alice-Versionen von Shiro und Anri aus Adekan. Die beiden bewiesen sehr gutes Timing und viel Geschick bei ihren Kostümen.
Somit bleibt nur zu hoffen, dass die beiden uns erfolgreich vertreten werden und wir uns nächstes Jahr viele großartige Geschichten anhören dürfen. 🙂

Bis nächstes Jahr!

ShiroNeko

P.S. Die gesamte Gallerie zur Connichi 2015 findet ihr hier

Hachiko

Hachiko

1983's Geekgirl, Otaku, Gamergirl, Newbie-Photographer, Musiclover

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