Japan & Korea 2016: Von U-Bahnen und 명동

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Wer keine Ahnung von U-Bahnen in Korea hat, wird am Anfang total auf dem Schlauch stehen und verwirrt sein wie ein junges Reh im Scheinwerferlicht. Das Bahn System in Korea ist in keinster Weise vergleichbar mit unserem System hier. (Sänk ju for träveling wis ewig verspätete Deutsche Bahn….)
Es fängt schon damit an, dass man nur mit Ticket zum Gleis kommt, da es überall Schranken gibt. Schwarzfahren wird so unmöglich und Ticketkontrollen während der Fahrt im überfüllten Zug unnötig. Selbst der Einstieg in die stets pünktlichen Züge ist geordnet und ruhig, aber ohne gezwungen zu sein.
Zudem gibt es T-Money Cards. Dies sind Prepaid Cards, welche es an fast jedem Kiosk, im Supermarkt oder am Bahnhof zu kaufen gibt. Ob 0-8-15 Karten, Kakao-Messenger Charaktere oder K-Pop Idols, fast alles ist möglich. Nur noch Geld aufladen und schon muss an den Schranken nur noch gescannt werden und man spart sich das lästige Ziehen der Einzeltickets. Zudem spart man auch noch im Vergleich zum Barkauf der Einzeltickets!

Und so ging es dann für uns am ersten Tag zunächst nach Myeong-dong, welches nur 3 Stationen von unserer ‚Heimat-Station‘ Jongno-3ga entfernt liegt. Man kommt in diesem gut organisierten Bahnsystem allerdings super schnell zurecht, sodass wir ohne Probleme zu unserem Ziel kamen.
Dort wird man dann auch direkt von Kosmetik-Shops erschlagen, faszinierender Weise alle 20 Meter von der gleichen Kette, wie Missha, TonyMoly und Nature Republic. Vor den Shops sind auch immer Verkäufer, die einen mit Gratis-Proben in den Shop locken. Dies funktionierte gerade bei TonyMoly sehr gut.

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In den Shops selbst sind die Verkäufer immer sofort zur Stelle und helfen zur Not mit Hilfe des Smartphones, wenn nicht genügend Englischkenntnisse vorhanden sind. Und so gaben wir im ersten TonyMoly direkt 40000 Won für 60 Gesichtsmasken aus. Später, in einem weiteren TonyMoly nochmal 50000 Won, nur um 2PM Standies zu bekommen… Leider wussten wir davon im ersten Tony Moly nichts, sonst wäre es für unseren Geldbeutel besser gewesen. Aber wir bereuen dennoch keinen Cent, denn koreanische Kosmetik wirkt wirklich Wunder, sei es jetzt Face Mist, Concealer oder Puder. Akai hat noch nie in so kurzer Zeit so viel Geld für Kosmetik ausgegeben. Aber jetzt haben wir auch für die nächste Zeit mehr als genug Kosmetik, vor allem Gesichtsmasken, da wir bei Nature Republic bereits welche gekauft hatten. Aber was machen die Läden auch momentan alle Angebote wie 10+10 oder 2 (20er Packs) + 1 (20er Pack)….

Zudem gibt es den Music Korea Store, in dem man alte und auch neue CDs und Photobooks erwerben kann. Was auf Ebay 50€ aufwärts kostet, kann man dort auf dem Grabbeltisch neu für 15-20€ bekommen. Es muss wahrscheinlich nicht erwähnt werden, dass wir mehr gekauft haben als unsere Schultern und Hände tragen wollten.

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Im ersten Moment könnte man meinen Myeong-dong überfordert einen mit seiner großen Anzahl an Shops und den kleinen Seitenstraßen, in denen es noch mehr als 20 Kosmetik-Shops der gleichen Marke zu entdecken gibt, doch dem ist nicht so. Myeong-dong ist einfach ein wahres Paradies, wenn man hochwertige Kosmetik sucht und auch mal das ein oder andere an K-Pop shoppen möchte. Alles in allem kann man einen Ausflug nach Myeong-dong jedem empfehlen.

Zumal wir immer noch, nachdem wir uns nun einige Zeit durch koreanische Kosmetik probiert haben, sagen können, dass diese wirklich zum größten Teil weitaus besser ist als unsere europäische. Selten haben wir so wenig Make-Up benutzt und sahen so frisch aus. 

Love,

Nana & Akai

Hachiko

Hachiko

1983's Geekgirl, Otaku, Gamergirl, Newbie-Photographer, Musiclover

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